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Pflegeleitbild

Unser Pflegeleitbild stellt unsere Einrichtung nach innen und außen dar. Das Pflegeleitbild als Teil der Leistungsdarstellung gibt Auskunft über die Zielsetzung und das Pflegeverständnis unserer Einrichtung. Es wird bei der Angehörigenbetreuung, Kundeninformation, Mitarbeitern/Innen, aber auch bei der SchülerInnenanlei-tung eingesetzt. Auf diese Weise können sich neue Mitarbeiter/Innen in der Probezeit überprüfen, ob sie sich mit der Zielsetzung der Einrichtung identifizieren. Es verdeutlicht somit Ziele und Leistungen und trägt zur Transparenz bei. Auf Grund und mit Hilfe dieses Pflegeleitbildes leiten wir unser Pflegekonzept ab. Es muss immer mit dem Pflegeverständnis und dem Pflegeleitbild harmonieren und ist Bestandteil einer Gesamtkonzeption unserer Einrichtung.

Pflege mit Konzept

Aus dem Leitbild haben sich zentrale Gestaltungsprinzipien herauskristallisiert. Unser Pflegekonzept setzt sich aus vielen einzelnen Bausteinen zusammen. Gemeinsam mit den Konzepten der anderen Abteilungen (Hauswirtschaft, Küche, Waschküche, Beschäftigungstherapie, Hausmeisterei, Pforte und Geschäftsführung) bildet es die Grundlage unserer Arbeit.

Einheitliches Pflegeverständnis

Das Pflegekonzept hat zum Ziel zu einem einheitlichen Pflegeverständnis bei allen MitarbeiterInnen zu gelangen. Es dient zur Orientierung, Motivation, gibt Sicherheit, fördert Teamarbeit und eröffnet neue Perspektiven. Für BewohnerInnen, Angehörige und Kostenträger wird durch das Pflegekonzept die Arbeit nachvollziehbar. Darüber hinaus ist es ein sehr wichtiges Kommunikations - und Qualitätssicherungsinstrument.

Wissenschaftlich fundiertes Modell

Handlungsorientiert wird dem Pflegekonzept ein wissenschaftlich fundiertes Pflegemodell zu Grunde gelegt. Die Arbeit der Pflegekräfte erfordert sorgfältige Planung und Dokumentation nach diesem einheitlichen Konzept. Das Pflegeteam des Altenpflegeheim St. Josef hat sich die "fördernde Prozesspflege" zur Grundlage ihres "Pflege - und Betreuungsverständnisses" gemacht.

AEDL nach Monika Krohwinkel

"Aktivitäten und existentielle Erfahrungen (AEDL)" nennt Monika Krohwinkel ihr Pflegemodell. Beim Erstgespräch wird ein umfangreicher Fragebogen abgefragt, damit das gesamte Pflegeteam genau weiß, welche körperlichen und geistigen Ressourcen bei den einzelnen Heimbewohnern vorhanden sind und in welchen Bereichen die Förderung verlorener Ressourcen von Nöten ist.

Pflegeplanung

Mit dem ausgefüllten Fragebogen und nach erfolgter Eingewöhnungsfase erarbeitet das Pflegeteam eine individuelle Pflegeplanung. Die Orientierung an diesem Pflegemodell ist für uns der Weg zum professionelleren Arbeiten. Für Pflegende gibt es einen Rahmen vor, wie Pflege eingeschätzt, geplant, ausgeführt und bewertet werden soll.

Pflegestandards

Ein weiteres Qualitätssicherungsinstrument sind unsere Pflegestandards, die auf allgemein gültigen und akzeptierten Normen basieren. Vorteile dieser Standards liegen in der effektiven Zusammenarbeit und Transparenz in der Pflege.